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OTHealthy: Ernährung und Darmgesundheit

| Hochschulkommunikation , Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen , Medizintechnik

Da brutzelten die Couscous-Burger und Süßkartoffelpommes. Da dampfte, zwischen frischem Salat und knackigen Karotten-Sticks, die herzhafte Gemüsebrühe. Das Team von OTHealthy hat die Hochschule gestern in einen Wissensparcours für Besser-Esser verwandelt: Besucherinnen und Besucher konnten sich über Ernährung informieren – und auch gleich mal probieren, wie lecker gesundes Essen schmeckt. So gehen Theorie und Praxis an der OTH Amberg-Weiden Hand in Hand...

Studierende am OTHealthy-Stand

Beim 4. Aktionstag von OTHealthy drehte sich alles um Ernährung und Darmgesundheit. Die Gäste erfuhren an den Ständen im Neuen Hörsaalgebäude jede Menge über Ballaststoffe, Vitamine und Co. Dabei galt: Wissen ist gut, erleben ist besser. Die Besucherinnen und Besucher konnten Gemüse-Sticks probieren, sich im Obst-Quiz versuchen, das Körperfett messen lassen oder mit einer Mühle aus Hafer Flocken machen. Zwei Food-Trucks auf dem Campus sorgten für eine gesunde Mittagspause oder einen leichten Nachtmittags-Snack. Auf der Speisekarte standen vegetarische Burger, Gemüse-Linguine, Smoothies oder Frozen Joghurts.

Die ganze Veranstaltung zeigte: Gesunde Ernährung ist gar nicht so schwer. Also warum essen Menschen trotzdem zu fett, zu süß, zu salzig und vor allem zu viel, obwohl sie es eigentlich besser wissen? Warum Schweinebraten statt Salat und Gummibärchen statt Gemüse? Gute Fragen…

Gute Antworten darauf gab Dr. Thomas Egginger. Der Ärztliche Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG ging in seinem Gastvortrag „Warum essen wir anders, als wir uns ernähren sollten?“ dem Essverhalten der Deutschen auf die Spur. Er erklärte, wie Übergewicht im Zusammenwirken von biologischen, sozialen und psychosozialen Faktoren entsteht – und zeigte Wege aus der Ernährungsfalle auf. Das wichtigste dabei: ein achtsames, durch den Verstand gesteuertes Essverhalten. So kann ein Ernährungstagebuch schlechte Essgewohnheiten aufdecken und gesunde fördern. Verbindliche Einkaufslisten senken das Risiko, in das Süßwarenregal zu greifen oder den Einkaufswagen mit pikanter Knabberware zu füllen.

Auch Essrituale sind wichtig: langsam essen, gut kauen und aufhören, wenn man satt ist. Nasch- oder Knabbereien sollte man aus der Wohnung verbannen – Kalorienbomben, die man nicht hat, können auch nicht hochgehen. Dazu ein bisschen Bewegung. Am besten ein Mix aus Kraft- und Ausdauersport.

Tipps zu diesem Thema gibt's übrigens beim nächsten OTHealthy-Aktionstag „Sport und Bewegung“ am 20. Juni. Stefan Loew ist dabei, der zweimalige Teilnehmer am „Race across America“. Außerdem stehen „Menschliches Tischfußball“ und eine Zumba-Party auf dem Programm.

Ice in the sunshine? Nicht ganz. Die beiden Studentinnen lassen sich Frozen Joghurt aus Bio-Milch schmecken.

Grüße vom Gemüse: gesunde Snacks am Stand der VHS Weiden-Neustadt

Süßkartoffelpommes vom Food-Truck

So werden aus Hafer-Körnern Flocken: Ein Student kurbelt die Kornmühle.

Dr. Thomas Egginger, Ärztlicher Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG

Prof. Dr. Clemens Bulitta und das OTHealthy-Team (v.l.n.r.): Theresa Semmelmann, Julia Reichel, Eva Bauer, Engelbert Kerner und Franziska Meindl

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