Ausstattung (Details)
Kommissioniertechnik
Für das manuelle Kommissionieren im Sinne von „Person zu Ware“ stehen im Labor verschiedene technische Hilfsmittel zur Verfügung. Ziel ist es, mit Hilfe der Geräte die Effizienz der Kommissionierung zu steigern und Fehler zu reduzieren. Den Mitarbeiter*innen werden über diese Geräte Anweisungen zum aktuellen Kommissioniervorgang in Form einer Lageraufgabe aus dem hochschuleigenen SAP-System bereitgestellt. Die im Folgenden vorgestellte Ausstattung kann nicht nur für die Kommissionierung sondern auch für weitere Lageraktivitäten wie z.B. Einlagerung und Inventur verwendet werden.
MDE-Gerät

Bei dem Gerät ZEBRA TC 8000 zur mobilen Datenerfassung (MDE) handelt es sich um ein Handheld-Gerät, das auf einem Smartphone-ähnlichen Bildschirm die Details zur aktuellen Lageraufgabe anzeigt. Über einen auf der Rückseite eingebauten Scanner kann die Kommissionierperson u.a. Barcodes und QR-Codes einscannen und so z.B. die Entnahme aus einem bestimmten Lagerplatz bestätigen. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Smartphone ist das MDE-Gerät widerstandsfähiger und somit für den Einsatz in der Industrie besser geeignet.
Datenbrille

Bei Pick-by-Vision werden die Informationen über eine Datenbrille angezeigt. Im Labor kommt hier ein Toshiba DynaEdge in Verbindung mit der AR100 Viewer zum Einsatz. Das Basisgerät ist ein kleiner PC mit Windows 10 als Betriebssystem. Neben einer Sprachsteuerung kann das Gerät auch über einen Touchscreen bedient werden. Zum Scannen von Barcodes oder QR-Codes kann sowohl die eingebaute Frontkamera als auch ein externer Ringscanner verwendet werden. Letzterer wird über Bluetooth mit dem Basisgerät der Datenbrille verbunden. Ein entsprechendes, von unserem Partnerunternehmen IGZ entwickeltes Programm ruft Informationen aus dem SAP-System ab, stellt sie grafisch dar und leitet die Arbeitsperson durch die Kommissionierung. Unterstützt wird die visuelle Darstellung durch Audioausgaben.
Sprachsteuerung

Benötigt man für das Arbeiten im Lager zwingend beide Hände, ist die Lösung Pick-by-Voice eine Option. Im Labor steht dafür das System Lydia von Topsystem zur Verfügung. Hier kann der Anwender zwischen einer Weste mit integriertem Mikrofon und Lautsprechern oder der klassischen Headset-Variante wählen. Statt auf einem Bildschirm bekommt man nun die Anweisungen per Audioausgabe mitgeteilt und kann diese auch per Sprachsteuerung quittieren. Eine Navigation durch Menüs ist ebenfalls über Spracheingabe möglich. Es gibt keinen Bildschirm, der Informationen anzeigt. Es ist auch möglich einen per Bluetooth angebundenen Handrückenscanner für das Scannen von z.B. QR-Codes zu verwenden, um so Eingaben zu tätigen.
