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1. Jahrestreffen des Promotionszentrums REDIG stärkt wissenschaftliche Vernetzung

Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Weber sprach über die Entwicklung des Promotionszentrums
Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Weber sprach über die Entwicklung des Promotionszentrums

Neue Ideen entstehen selten allein. Sie wachsen dort, wo Menschen ihr Wissen teilen, unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und gemeinsame Ziele verfolgt werden. Genau dafür steht das Promotionszentrum REDIG, in dem die OTH Amberg-Weiden, die Hochschule Ansbach und die Hochschule Hof im Bereich der Promotion eng zusammenarbeiten.

Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Weber sprach über die Entwicklung des Promotionszentrums
Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Weber sprach über die Entwicklung des Promotionszentrums

Austausch über Hochschulgrenzen hinweg

Beim ersten Jahrestreffen des Promotionszentrums REDIG an der Hochschule Hof wurde deutlich, welchen Mehrwert die hochschulübergreifende Zusammenarbeit für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und regionale Entwicklung schafft. Künftig wird das Treffen jährlich im Wechsel an den beteiligten Hochschulen stattfinden.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Grußworte der Präsidenten der drei REDIG-Hochschulen: Prof. Dr. Clemens Bulitta, Prof. Dr.-Ing. Sascha Müller-Feuerstein sowie Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann.

Bedeutung für die Hochschullandschaft

Eine besondere Wertschätzung erfuhr das Jahrestreffen durch den Besuch von Dr. Tobias Haaf, Leiter der Abteilung „Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Kunsthochschulen“ im Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Mit seiner Teilnahme unterstrich das Bayerische Wissenschaftsministerium die Bedeutung der Promotionszentren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften für die Weiterentwicklung der anwendungsorientierten Forschung in Bayern. Dr. Haaf nutzte die Gelegenheit, um sich auszutauschen und einen persönlichen Eindruck von den Forschungsaktivitäten und der Entwicklung des Promotionszentrums REDIG zu gewinnen.

Einen umfassenden Einblick in die Entwicklung des Promotionszentrums gaben anschließend die Vizepräsidenten für Forschung der REDIG-Hochschulen: Prof. Dr. Wolfgang Weber, Prof. Stefan Weiherer und Prof. Dr. Gerald Schmola. Sie zeichneten die Entwicklung des Promotionszentrums von den ersten Schritten und der Konstituierung der Gremien über die Aufnahme der ersten Promovierenden bis hin zu den aktuellen Zahlen der Doktorandinnen und Doktoranden sowie der professoralen Mitglieder nach. Darüber hinaus gab es einen Ausblick auf künftige Aktivitäten und die weitere strategische Entwicklung des Verbunds.

Raum für Ideen und Zusammenarbeit

Ein besonderes Highlight des Programms war der Science Slam, bei dem jeweils eine promovierende Person jeder Hochschule ihre Forschung auf unterhaltsame und zugleich anschauliche Weise präsentierte. Den ersten Platz belegte Hendric Rahm von der Hochschule Ansbach.

Im Mittelpunkt des Treffens standen zudem aktuelle Entwicklungen innerhalb des Verbunds sowie der persönliche Austausch zwischen Professorinnen und Professoren, Promovierenden und weiteren Beteiligten. Offene Barcamp-Sessions boten Raum für fachliche Diskussionen, neue Ideen und interdisziplinäre Perspektiven. Während sich die Professorinnen und Professoren über hochschulübergreifende Promotionsbetreuungen und Forschungsprojekte austauschten, diskutierten die Promovierenden über organisatorische und fachliche Fragen rund um die Promotion sowie das Qualifizierungsprogramm mit Dr. Markus Ringer, dem Geschäftsführenden Referenten des Promotionszentrums.

Forschung als Impuls für die Region

Wie eng Forschung und regionale Entwicklung miteinander verbunden sind, zeigte zudem die Besichtigung des neuen Instituts für Wasserstoff- und Energietechnik an der Hochschule Hof. Themen wie nachhaltige Energieversorgung, Digitalisierung und technologische Transformation spielen eine zentrale Rolle für die Zukunftsfähigkeit der Regionen und profitieren von starken Netzwerken zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das Jahrestreffen machte damit deutlich: REDIG ist weit mehr als ein Promotionsverbund. Das Netzwerk verbindet Menschen, Ideen und Institutionen und trägt dazu bei, Forschung gemeinsam weiterzudenken. Davon profitieren nicht nur die Promovierenden und Hochschulen, sondern auch die Regionen, in denen Innovationen entstehen und Zukunft aktiv gestaltet wird. Gastgeber des nächsten Jahrestreffens wird die OTH Amberg-Weiden sein.

Die Hochschulen aus Hof, Ansbach und Amberg-Weiden kamen zusammen, um über die Entwicklungen und Perspektiven im Promotionszentrum REDIG zu sprechen
Die Hochschulen aus Hof, Ansbach und Amberg-Weiden kamen zusammen, um über die Entwicklungen und Perspektiven im Promotionszentrum REDIG zu sprechen
Prof. Dr. Clemens Bulitta übernahm gemeinsam mit den Präsidenten der anderen beiden Hochschulen die Begrüßung
Prof. Dr. Clemens Bulitta übernahm gemeinsam mit den Präsidenten der anderen beiden Hochschulen die Begrüßung
Bei dem Jahrestreffen stand vor allem ein Thema im Mittelpunkt: Austausch
Bei dem Jahrestreffen stand vor allem ein Thema im Mittelpunkt: Austausch
Die Teilnehmenden am Jahrestreffen
Die Teilnehmenden am Jahrestreffen
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