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GI-Sommerfest: Geoinformatik und Landmanagement würdigt Spitzenleistungen und fördert Austausch

Menschen stehen am Grill
Beim Sommerfest des Studiengangs Geoinformatik und Landmanagement sorgte gutes Essen für das leibliche Wohl und eine entspannte Atmosphäre

Der Studiengang Geoinformatik und Landmanagement hat beim Sommerfest herausragende Bachelorarbeiten ausgezeichnet, die Jahrgangsbeste 2025 geehrt und gemeinsam mit Studierenden, Absolvierenden, Lehrenden und Gästen aus dem Vermessungswesen gefeiert. Neben den Ehrungen stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt.

Menschen stehen am Grill
Beim Sommerfest des Studiengangs Geoinformatik und Landmanagement sorgte gutes Essen für das leibliche Wohl und eine entspannte Atmosphäre

Bachelorarbeiten mit Praxisbezug

Gleich drei Abschlussarbeiten zeigten eindrucksvoll, wie eng der Studiengang mit aktuellen Fragestellungen aus Praxis und Forschung verzahnt ist:

Frank Liebel wurde für seine Bachelorarbeit zur Deformationsmessung und deren Visualisierung in einer VR-Anwendung ausgezeichnet. Am Beispiel des Innenraums der St. Nikolauskirche Offenhausen verbindet seine Arbeit klassische Vermessung mit moderner, immersiver Darstellung und macht Veränderungen an Bauwerken digital erlebbar.

Johannes Lindner beschäftigte sich mit der GIS-basierten Ermittlung und Dimensionierung wirtschaftlicher Wärmenetze mithilfe amtlicher Geodaten. Seine Bachelorarbeit greift damit ein hochaktuelles Thema der kommunalen Wärmeplanung auf und zeigt, wie Geodaten helfen können, tragfähige Lösungen für Energieversorgung und Infrastruktur zu entwickeln.

Paul Weiß untersuchte den Einsatz von Mobile Mapping zur katasterkonformen Gebäudeeinmessung in Bayern. Im Fokus standen Genauigkeit und Wirtschaftlichkeit eines Mobile-Mapping-Systems zur Gebäudeerfassung. Die Arbeit zeigt, welches Potenzial mobile Erfassungstechnologien für künftige Aufgaben bieten.

Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung von Martha Lutzenberger. Sie wurde als Jahrgangsbeste 2025 ausgezeichnet und erhielt den Harbert-Buchpreis des DVW. Übergeben wurde die Auszeichnung durch Anna Schwarzmaier, Nachwuchsreferentin des DVW Bayern.

Austausch bei Grill, Salaten und guten Gesprächen 

Nach den Prämierungen wurde gefeiert: Bei Speisen vom Grill, deftigen Leckereien, frischen Salaten und Getränken kamen Studierende, Absolvierende, Lehrende, Lehrbeauftragte und Gäste miteinander ins Gespräch. So wurde nach den Ehrungen weiter diskutiert, gelacht und gefeiert – mit vielen Gesprächen über Studium, Berufspraxis und aktuelle Entwicklungen in Geoinformatik, Vermessung und Landmanagement.

Ehrengäste aus Hochschule, Vermessungsverwaltung und Berufsverbänden

Zu den Ehrengästen zählten unter anderem OTH-Vizepräsident Wolfgang Weber, Philipp Janka, Referent für Aus- und Weiterbildung des VDV Bayern, Heiko Satt, Bezirksvorsitzender des VDV Bayern Mitte, Dr. Michael Stockwald vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat sowie Anna Schwarzmaier, Nachwuchsreferentin des DVW Bayern. Auch Mitglieder des Studiengangsbeirats waren anwesend, darunter Prof. Jens Czaja von der Hochschule München, Joachim Gesierich vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Weiden sowie Jonas Brüderlein vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Amberg.

Frank Liebel und Philipp Janka
Frank Liebel (links) mit Philipp Janka vom VDV Bayern bei der Prämierung seiner Bachelorarbeit.
Gruppenfoto
Johannes Lindner, Dr. Michael Stockwald vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Studiengangsleiter Prof. Dr. Ralf Drescher und Paul Weiß (von links nach rechts).
Anna Schwarzmaier und Martha Lutzenberger
Anna Schwarzmaier (links) vom DVW Bayern überreicht den Harbert-Buchpreis an Martha Lutzenberger, die als Jahrgangsbeste 2025 ausgezeichnet wurde.
Michael Stockwald
Dr. Michael Stockwald vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat bei seiner Laudation
Ralf Drescher
Studiengangsleiter Prof. Dr. Ralf Drescher bei der Begrüßung der Gäste
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