InformatikSchool4Girls 2026: Technikbegeisterung und Chancengleichheit
Wie vielseitig Informatik sein kann, erlebten 15 Schülerinnen drei Tage lang bei der InformatikSchool4Girls an der OTH Amberg-Weiden – mit Einblicken in Web-App-Entwicklung, Programmieren, digitale Fertigung und Technik in der Praxis.
Vom 7. bis zum 9. Juli waren 15 Schülerinnen im Rahmen der InformatikSchool4Girls an der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik der OTH Amberg-Weiden in Amberg zu Gast. Die dreitägige Veranstaltung war ein voller Erfolg – nicht nur durch die begeisterten Teilnehmerinnen, sondern auch durch die engagierte Unterstützung der Betreuerinnen.
Technik in lockerer Atmosphäre entdecken
In lockerer Atmosphäre erforschten die Mädchen verschiedene Themenbereiche, darunter Web-App-Entwicklung, digitale Fertigung im MakerSpace mit 3D-Druck und Lasercutter, Programmieren und die Anwendung von Technik in der Praxis.
Web-App, Spielekonsole und Lichtorgel
Den Auftakt machte ein Programmierworkshop von Professorin Dr. Sandra Rebolz und Prof. Dr. Ulrich Schäfer mit Entwicklung einer Web-App zur Steuerung eines Mikrocontrollers. Die Teilnehmerinnen konnten sich danach in zwei Workshop-Gruppen engagieren: In der Gruppe „Spielekonsole“ (betreut durch Embedded-Systems-Professor Dr. Peter Raab und Laboringenieur Florian Schöler-Niewiera) entwickelten sie ihre eigene Mini-Spielekonsole und programmierten das Kultspiel „Pong“, während die andere Gruppe (Prof. Martin Frey mit den Labormitarbeitern Christoph Müller und Julian Renger) eine 3D-LED-Lichtorgel baute, die per App gesteuert werden konnte. Außer Software-Entwicklung forderte also auch 3D-Druck und Löten die praktischen Fähigkeiten der Schülerinnen heraus.
Austausch mit Absolventinnen
Neben technischen Inhalten stand auch der Austausch mit insgesamt fünf Informatik- und Elektrotechnik-Absolventinnen der Fakultät EMI (Anika Fabig, Tamara Graf, Diana Scharf, Katharina Stein, Simone Stöckl) auf dem Programm, die über ihren Werdegang und ihre Tätigkeiten in der beruflichen Praxis berichteten und sich auch den interessierten Fragen der Schülerinnen stellten.
Einblicke in Technik und Unternehmen
Ferner wurden Einblicke in moderne Technik und Unternehmen sowie eine Besichtigung des Siemens-Besucherzentrums THE IMPULSE und des angeschlossenen Elektronikwerks Amberg geboten. Ein Highlight war auch der Workshop zu Selbstbewusstsein und Ausstrahlung, der den Mädchen hilft, ihre Stärken zu erkennen und in der technischen Welt selbstbewusst zu agieren.
Chancengleichheit und MINT-Förderung
Die Veranstaltung wurde vom Zentrum für Gender & Diversity gemeinsam mit der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI) organisiert und finanziert durch das Professorinnenprogramm 2030. Mitglieder der Fakultät EMI konzipierten und führten verschiedene inhaltlich einschlägige Workshops durch. So wirkten beide Institutionen der OTH Amberg-Weiden zusammen, um Chancengleichheit zu fördern und junge Mädchen und Frauen zu ermutigen ihre Talente in MINT-Fächern zu entdecken und auszubauen.









