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Kunststofftechnik an der OTH Amberg-Weiden: Auszeichnung von Projektingenieurin M. Sc. Manuela Weiß

Von links: Dr. Peter Weidinger (Unternehmen Brose, Coburg), M. Sc. Manuela Weiß und Prof. Dr. Dietmar Drummer (Universität Erlangen-Nürnberg)

Frau Manuela Weiß, Master of Science (M. Sc.) und Ingenieurin im Projekt „Bio-Polymere“ an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden in Amberg (Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik), wurde anlässlich der weltgrößten Kunststoffmesse K-2013 in Düsseldorf für ihre Masterarbeit zum Thema „Spritzgießen von Mikrobauteilen in variotherm temperierten Rapid-Tooling-Spritzgießwerkzeugen“ mit dem Brose-Preis ausgezeichnet.

Von links: Dr. Peter Weidinger (Unternehmen Brose, Coburg), M. Sc. Manuela Weiß und Prof. Dr. Dietmar Drummer (Universität Erlangen-Nürnberg)

Das Unternehmen Brose mit Sitz in Coburg vergibt jährlich den mit 4.000,00 Euro dotierten Preis für neue Verfahren und Techniken bei der Verarbeitung von Kunststoffen.

Der Wissenschaftliche Arbeitskreis Kunststofftechnik (WAK) verleiht jedes Jahr drei Preise, so auch den Brose-Preis. In ihrer Masterarbeit am Lehrstuhl für Kunststofftechnik (LKT) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, betreut von Prof. Dr.-Ing. Dietmar Drummer, untersuchte Frau M. Sc. Manuela Weiß den Einfluss von variothermer Temperierung auf die Eigenschaften von Mikrospritzgussteilen. Charakteristisch für den Dünnwand- und Mikrospritzguss ist eine sehr hohe Abkühlgeschwindigkeit auf Grund des großen Oberflächen-Volumen-Verhältnisses von sehr kleinen und dünnen Bauteilen. So stellte Frau Weiß zunächst den variothermen Prozess und verschiedene konstant temperierte Prozesse per Simulation dar, um Ausgangsbedingungen für den realen Spritzgießprozess zu bekommen. Die Ergebnisse der Arbeit von Frau Weiß zeigten, dass durch die variotherme Temperierung Bauteileigenschaften erzielt werden können, die mit einer konstanten Temperierung auf 120° Celsius vergleichbar sind.

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