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Pressemeldungen

Junge Ideen, große Wirkung: „Jugend forscht“ am Campus Weiden

An ihren Ständen erklärten die Schülerinnen und Schüler der Jury und den Besuchenden ihre Projekte und Ideen
An ihren Ständen erklärten die Schülerinnen und Schüler der Jury und den Besuchenden ihre Projekte und Ideen

Selbstentwickelte Versuchsaufbauten, neugierige Blicke von der Jury und jede Menge spannende Fragen: Am 25. Februar 2026 verwandelte sich der Campus Weiden der OTH Amberg-Weiden in einen Treffpunkt für Forschung und frische Ideen. Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ der nördlichen Oberpfalz zeigen Schülerinnen und Schüler ihre kreativen Projekte und Begeisterung für Wissenschaft und Technik.

An ihren Ständen erklärten die Schülerinnen und Schüler der Jury und den Besuchenden ihre Projekte und Ideen
An ihren Ständen erklärten die Schülerinnen und Schüler der Jury und den Besuchenden ihre Projekte und Ideen

Schon am Vormittag herrschte reges Treiben in den Ausstellungsräumen. Zwischen Plakaten, Modellen, Messreihen und Prototypen erklärten die Teilnehmenden ihre Forschungsfragen, beschrieben Versuchsreihen und diskutierten Ergebnisse. Die Bandbreite der Themen reichte von naturwissenschaftlichen Fragestellungen über technische Innovationen bis hin zu kreativen Alltagshilfen. Dabei bewiesen die Teilnehmenden, Forschung beginnt mit Neugier und wächst mit Ausdauer.

Nachwuchs in der Forschung

Ein besonders schöner Teil des Wettbewerbs war der direkte Austausch zwischen Nachwuchsforschenden und Jury. Die Kinder und Jugendlichen wussten auf alle Fragen eine Antwort, erläuterten methodische Entscheidungen und zeigten, wie sie Rückschläge im Forschungsprozess gemeistert haben. Auch Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich die Projekte erklären zu lassen und selbst ins Gespräch zu kommen.

Die OTH Amberg-Weiden bot als Gastgeberin nicht nur Raum für Präsentationen und Bewertungsgespräche, sondern auch eine inspirierende Hochschulatmosphäre, die Wissenschaft erlebbar macht. So entstand ein Rahmen, der Mut macht, eigene Ideen weiterzuverfolgen.

Auszeichnungen für herausragende Projekte

Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am Abend wurden besonders überzeugende Arbeiten ausgezeichnet.

Im Fachgebiet Arbeitswelt (Jugend forscht Junior) sicherten sich Kathrin Force (14) und Theresa Force (12) vom Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium Amberg mit ihrem Projekt „Toilettenpapier Test“ den ersten Platz. Mit einem selbst entwickelten Versuchsdesign gingen sie einer alltagsnahen Fragestellung wissenschaftlich fundiert auf den Grund und überzeugten die Jury nicht nur durch ihre Ergebnisse, sondern auch durch ihre souveräne Präsentation und Herangehensweise.

In der Sparte Arbeitswelt (Jugend forscht) wurde Tobias Schmidt (17) vom Schillergymnasium Hof für sein Projekt „TimberMind“ ausgezeichnet. „Nicht nur die technische Umsetzung überzeugte“, erklärte Jurymitglied Dr. Markus Ringer. „Tobias präsentierte seine Arbeit sehr fundiert und vermittelte deutlich seine Expertise auf diesem Gebiet, so dass sein Projekt fachlich wie methodisch ein sehr hohes Niveau aufweist.“

Im Fachgebiet Biologie (Jugend forscht Junior) ging der erste Platz an Katharina Reimer (11) und Alisa Distler (12) vom Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt i.d.OPf. Mit ihrem Projekt „Pflanzliche Kleberherstellung“ untersuchten sie systematisch verschiedene pflanzliche Ausgangsstoffe, variierten Parameter und dokumentierten ihre Ergebnisse sorgfältig. Besonders die strukturierte Vorgehensweise und die Ausdauer der beiden Nachwuchsforscherinnen beeindruckten die Jury.

Spannend wurde es auch im Bereich Physik (Jugend forscht): Ludwig Wittmann (18), Nikolas Lara Frischholz (18) und Luca Rittner (17) vom Kepler-Gymnasium Weiden i.d.OPf. analysierten in ihrem Projekt „Hydrocarbon – Auswirkungen von Finnenkrümmung auf das Flugverhalten einer Wasserrakete“ aerodynamische Zusammenhänge. „Die Forschergruppe hat durch ihre Arbeit, ihr Wissen, ihren Vortrag und ihr Know-how, das sie sich erarbeitet haben, überzeugt“, begründete Jurymitglied Prof. Dr. Jürgen Koch das Urteil.

„Ingenieurgeist hat gezeigt, dass er nicht vom Alter abhängig ist. Die Konstruktion der Tennisballaufsammelmaschine hat Potenzial für weitere Anwendungen, die uns vor allem im Alltag helfen“, sagte Juror Michael Gubitz über den Gewinner im Fachgebiet Technik (Jugend forscht Junior). Benedikt Bemmerl (9) vom Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium Cham verband mit seiner „Tennisballaufsammelmaschine“ praktische Alltagstauglichkeit mit technischer Raffinesse und Entwicklungspotenzial.

Den ersten Platz im Bereich Technik (Jugend forscht) gewann Jonas Nicklas (19) vom Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt i.d.OPf. mit seinem Projekt „Der Bau eines Quadrupeden Roboters“. Mit viel Ausdauer und technischem Verständnis entwickelte er einen vierbeinigen Roboter und demonstrierte damit eindrucksvoll, wie komplexe Systeme Schritt für Schritt entstehen.

Mit ihren Erfolgen qualifizierten sich die Erstplatzierten für den Landeswettbewerb und vertreten dort die Region Nördliche Oberpfalz.

An einigen Ständen konnten die Teilnehmenden ihre Arbeit auch live vorführen
An einigen Ständen konnten die Teilnehmenden ihre Arbeit auch live vorführen
Neben dem Wettbewerb konnten die Schülerinnen und Schüler auch in verschiedene Labore der OTH Amberg-Weiden hineinschnuppern und beispielsweise mit VR-Brillen den menschlichen Körper erkunden
Neben dem Wettbewerb konnten die Schülerinnen und Schüler auch in verschiedene Labore der OTH Amberg-Weiden hineinschnuppern und beispielsweise mit VR-Brillen den menschlichen Körper erkunden
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