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Neuer Masterstudiengang bringt Entrepreneurship nach Kemnath

In Kemnath startet zum Wintersemester der neue englischsprachige Masterstudiengang „Business Innovation and Entrepreneurship“
In Kemnath startet zum Wintersemester der neue englischsprachige Masterstudiengang „Business Innovation and Entrepreneurship“

Mit einem neuen internationalen Masterstudiengang erweitert die OTH Amberg-Weiden ihr Studienangebot am Campus Kemnath und setzt zugleich ein Zeichen für Innovation und Gründungskultur in der Region. Ab dem Wintersemester 2026 startet dort der englischsprachige Studiengang „Business Innovation and Entrepreneurship“. Ziel ist es, Studierende auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Wirtschaft vorzubereiten und gleichzeitig neue Impulse für Gründung, Innovation und regionale Entwicklung zu setzen.

In Kemnath startet zum Wintersemester der neue englischsprachige Masterstudiengang „Business Innovation and Entrepreneurship“
In Kemnath startet zum Wintersemester der neue englischsprachige Masterstudiengang „Business Innovation and Entrepreneurship“

Der Studiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen verschiedener Fachrichtungen, die Innovationen gestalten, eigene Geschäftsideen entwickeln oder unternehmerisches Denken in Unternehmen vorantreiben möchten. Das Studienangebot verbindet Themen wie Innovationsmanagement, Entrepreneurship und Leadership mit praxisnahen Projekten und realen Innovationsvorhaben.

„Wir möchten Studierende befähigen, Innovationen nicht nur zu verstehen, sondern aktiv zu gestalten, im Rahmen von Gründungen ebenso wie in etablierten Unternehmen“, betont Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach. „Das Ziel der OTH Amberg-Weiden ist es, gemeinsam mit der Technischen Hochschule Deggendorf, der Stadt Kemnath und dem Landkreis Tirschenreuth ein Gründungsökosystem aufzubauen.“ Die OTH Amberg-Weiden setzt dabei den Schwerpunkt auf die frühen Phasen der Gründung, zum Beispiel in den Bereichen Gründungssensibilisierung und -scouting sowie Gründungsberatung und Gründungslehre.

Praxisnahes Studium mit regionaler Vernetzung

Das englischsprachige Vollzeitstudium „Business Innovation and Entrepreneurship“ führt zum Abschluss Master of Arts (M.A.) und setzt Deutsch- und Englischkenntnisse auf B2-Niveau voraus. Der Studiengang richtet sich sowohl an deutschsprachige als auch internationale Studenten, „sodass ein lebhafter Austausch stattfinden kann“, erklärt Hellbach.

Neben kleinen internationalen Studierendengruppen spielt insbesondere die enge Verzahnung mit Unternehmen, Politik, Förderinstitutionen und regionalen Partnern eine zentrale Rolle. Unterstützt wird dies unter anderem durch das RISE (Regional Institute for Start-ups and Entrepreneurship) sowie Formate wie die GründerWerkstatt oder die Kemnather Gründungsnacht. So entstehen tragfähige Geschäftsideen und es wird gezielt Gründungskompetenz aufgebaut. In der Zusammenarbeit mit Wirtschaftsförderungen, regionalen Partnern und Investoren erhalten Studierende zudem direkten Zugang zu Finanzierung, Netzwerken und Markteintrittsmöglichkeiten.

Neue Professur für den Studiengang

Für den neuen Studiengang wurde Prof. Dr. Stefan Uebelacker an den Campus Kemnath berufen. Der gebürtige Weidener bringt langjährige Erfahrung im Bereich Entrepreneurship mit. Er ist promovierter Forscher auf dem Gebiet, mehrfach ausgezeichneter Referent, erfahrener Gründer und Hochschuldozent. Dadurch kennt er sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktischen Herausforderungen unternehmerischen Handelns. Als einer der ersten in Deutschland hat er sich wissenschaftlich mit dem Thema Gründung auseinandergesetzt und sowohl einschlägige Lehrstühle in Deutschland als auch an renommierten Standorten in den USA besucht und analysiert.

„Erfahrungen entstehen nur, wenn wir den Mut haben, Neues zu wagen, auch auf die Gefahr hin, Fehler zu machen“, erklärt Prof. Dr. Stefan Uebelacker eine seiner Kernbotschaften an die Studierenden und ergänzt: „Ich kenne das Thema Unternehmensgründung aus dem Effeff, weil ich es selber schon mehrfach gemacht habe.“ Von diesen Unternehmen in verschiedenen Geschäftsbereichen sei die Mehrzahl noch am Markt, wie er berichtet. Seine Praxiserfahrung möchte er künftig direkt an die Studierenden weitergeben und Entrepreneurship in der Region verankern.

Studienangebot als Chance für die Region

Auch aus Sicht der Stadt Kemnath ist der neue Studiengang ein wichtiger Schritt für die regionale Entwicklung. „Dass nun ein Studiengang in Kemnath angeboten wird, ist ein großer Gewinn. Wir eröffnen jungen Menschen neue Möglichkeiten vor Ort und stärken zugleich unsere Wirtschaft“, sagt Bürgermeister Roman Schäffler. Dafür nimmt die Stadt viel Geld in die Hand und baut die ehemalige Realschule zum neuen Hochschulstandort um. Zum Studienstart im Herbst sollen dort moderne Hörsäle, Gruppenräume und Büros zur Verfügung stehen. Schäffler freut sich darauf, wenn die ersten Studierenden in die Stadt kommen: „Kemnath hat viel zu bieten und mit dem Studienangebot entwickeln wir uns Schritt für Schritt hoffentlich zu einer kleinen Studentenstadt. Wir freuen uns auf die Studierenden und heißen alle willkommen, die Kemnath als neue Heimat entdecken.“

Der Campus Kemnath wird durch den Freistaat Bayern im Rahmen der Hightech Agenda Bayern gefördert. Bewerbungen für den neuen Studiengang sind bereits möglich.

Mehr Informationen zu dem Studiengang

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