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Vorführtag: Trockeneisstrahlen mit der Firma CARBO im KT-Labor

| Fakultät Maschinenbau / Umwelttechnik, Kunststofftechnik, Hochschulkommunikation

Trockeneis-Technologie im Praxiseinsatz: Das Kunststofftechnische Labor der OTH Amberg-Weiden am Standort Amberg hat gemeinsam mit dem Unternehmen CARBO Kohlensäurewerke GmbH & Co. KG Bad Hönningen einen Vorführtag über Trockeneisstrahlen durchgeführt.

Prof. Dr.-Ing. Tim Jüntgen (Fakultät MB/UT) begrüßte die geladenen Vertreter aus Industrieunternehmen und führte sie durch das KT-Labor. Anschließend konnten sich die Gäste ausführlich über das Trockeneisstrahlen mit CO2 informieren – eine Technik, die im Wesentlichen zur Reinigung oder Entgratung von Bauteilen industriell eingesetzt wird.

Die anwendungstechnischen Berater der Firma CARBO, Herr Hoffmeister und Herr Dahms Junior, demonstrierten die unterschiedlichen Geräte und die Anlagentechnik. Die theoretischen Erläuterungen ergänzen sie sinnvoll durch praktische Vorführungen, wobei sich die Teilnehmer auch mit eigenen zu reinigenden bzw. zu entgratenden Bauteilen von den Möglichkeiten und der Leistungsfähigkeit des Trockeneisstrahlens überzeugen konnten.

Verunreinigungen, wie sie beispielsweise regelmäßig in Kavitäten von Spritzgießwerkzeugen oder an Extrusionswerkzeugen im laufenden Betrieb auftreten, lassen sich mittels Trockeneisstrahlen problemlos entfernen. Ebenso stellen hartnäckige Klebstoffreste auf Bauteilen keine besondere Herausforderung für dieses Verfahren dar, das auf den beiden Prinzipien Kälte und Kinetik basiert.

Das Trockeneisstrahlen mittels CO2 ist übrigens ein absolut „trockener“ Prozess, da das feste Trockeneis bei der Applikation sublimiert, also von der festen unmittelbar in die gasförmige Phase übergeht. Somit können auf diese Weise auch feuchteempfindliche Substrate problemlos behandelt werden – selbst das Reinigen innerhalb eines Schaltschranks ist so möglich.

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