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7. DidaktikForum: Qualitative Lehrevaluationen (TAPs)

| Hochschulkommunikation, Qualitätspakt Lehre

Eine neue Form der studentischen Lehrveranstaltungsevaluation findet eine immer größere Verbreitung an Hochschulen und Universitäten: Die TAPs, Teaching Analysis Polls, zielen darauf ab, die Qualität der Lehre zu verbessern, indem die Studierenden in Gruppen zu ihrem Lernen in einer bestimmten Lehrveranstaltung befragt werden. Beim 7. DidaktikForum wurde diese Art der Evaluation vorgestellt.

Das TAP ist eine Methode, bei der die Studierenden herausarbeiten sollen, was ihr Lernen unterstützt bzw. behindert. Der Dozent bzw. die Dozentin erhält Rückmeldung und gegebenenfalls eine Beratung durch didaktische Mitarbeiter/innen. Durchgeführt wird die Befragung an der OTH Amberg-Weiden zukünftig von den Mitarbeiter/innen des HD-MINT-Projekts. Die Teilnahme an der Evaluation ist freiwillig und soll die klassischen Fragebogen-Evaluationen ergänzen.

Das Konzept wurde von der erfahrenen Hochschuldidaktikerin Dr. Birgit Hawelka von der Universität Regensburg ausführlich vorgestellt und anschließend diskutiert. Die ca. 14 teilnehmenden Professoren zeigten sich sehr interessiert und offen für diese Methode, es gibt bereits mehrere Anfragen von Professoren für diese Form der Zwischenevaluation im Sommersemester.
Im Anschluss widmete sich Stephan Bach vom HD-MINT-Projekt der Lehrmethode „Peer Instruction“ und zeigte anhand von Clicker-Aufgaben, wie diese Methode sinnvoll und effektiv eingesetzt werden kann. Im anschließenden Erfahrungsaustausch zeigte sich, dass inzwischen einige Dozierende positive Erfahrungen mit „Peer Instruction“ gesammelt haben.

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