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Mit dem Weiterbildungsmodul „Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement“ qualifizieren Sie sich für verantwortungsvolle Aufgaben im Sicherheits- und Krisensektor. Lernen Sie, Krisen professionell zu analysieren, zu steuern und nachhaltige Schutzmaßnahmen zu entwickeln.

Beschreibung

Das Weiterbildungsmodul „Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement“ vermittelt praxisorientierte Kompetenzen zur Prävention, Vorbereitung und Bewältigung von Krisen- und Katastrophensituationen.
Im Fokus stehen Risikoanalyse, Notfallplanung sowie die Koordination von Maßnahmen im Ereignisfall.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Cyberresilienz, um kritische Infrastrukturen und digitale Systeme auch in Krisen handlungsfähig zu halten.
Zudem werden Methoden der Geoinformatik zur Erstellung von Lagebildern und zur datenbasierten Entscheidungsunterstützung vermittelt.
Ergänzend erwerben die Teilnehmenden Kenntnisse in Führungspsychologie, rechtlichen Grundlagen sowie im polizeilichen Bevölkerungsschutz.
Das Modul richtet sich an Fach- und Führungskräfte und qualifiziert für verantwortungsvolle Aufgaben im Sicherheits- und Krisenmanagement.

Lehrende (Modulverantwortlicher)

- Cyberresilienz: Herr Christoph Platzer 
- Geoinformatik: Prof. Dr. Henry Meißner 
- Führungspsychologie: Prof. Dr. Gabriele Murry 
- Rechtliche Grundlagen & Polizeilicher Bevölkerungsschutz: Dr. Alexander Gräßel, Dr. Tobias Mattes 

Lernziele

  • Fachkompetenz

Die Teilnehmenden erwerben grundlegende Fachkompetenzen im Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement. Sie können Strukturen, Prozesse und Maßnahmen des Bevölkerungsschutzes praxisorientiert anwenden.

  • Methodenkompetenz

Das Modul vermittelt Methodenkompetenzen zur Analyse, Planung und Bewältigung von Krisenlagen. Die Teilnehmenden lernen, komplexe Situationen systematisch zu beurteilen und geeignete Maßnahmen abzuleiten.

  • Sozial- und Selbstkompetenz

Die Teilnehmenden stärken ihre persönliche Handlungskompetenz in Krisensituationen und handeln dabei verantwortungsbewusst, resilient und teamorientiert. Sie reflektieren ihre Rolle im Bevölkerungsschutz und entwickeln Kommunikations-, Kooperations- sowie Entscheidungs- und Verantwortungsbewusstsein für komplexe Einsatzlagen.

Lerninhalte

Cyberresilienz

  • Bedrohungen und Schutzziele
  • aktuelle Angriffe
  • Basistechnologien
  • Netzwerksicherheit, Client- und Serversicherheit
  • Schwachstellenanalyse

Geoinformatik

  • Grundlagen & Geodaten-Management
  • Analyse & Simulation (Schwerpunkt Krisenmanagement)
  • Geovisualisierung

Führungspsychologie

Lerninhalte folgen

Rechtliche Grundlagen & Polizeilicher Bevölkerungsschutz

  • Rechtlichen Grundlagen gesamtstaatlicher Krisenbewältigung
  • Zuständigkeitsverteilung und das Zusammenwirken von Bund, Ländern und Kommunen
  • Aufgaben, Befugnisse und Kooperationsbeziehungen
  • rechtliche Voraussetzungen behördlicher Koordination
  • aktuelle nationale und internationale Bedrohungsszenarien
  • Strukturen der interbehördlichen Zusammenarbeit
  • zivil-militärische Zusammenarbeit
  • staatlich gesteuerte Desinformationskampagnen
  • behördliche Planungs- und Entscheidungsprozesse
  • Ansätze zur Stärkung behördlicher Resilienz

Rahmendaten

Ort:  Amberg
Studientyp:  Berufsbegleitend/weiterbildend
Fakultät:  Elektrotechnik, Medien und Informatik
Unterrichtssprache:  Deutsch
ECTS Credits:  20
Kursgebühr: 4.480,00 €

Termine

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Datum:01.10.2026 08:00 – 15.02.2027 18:00
Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

Anmeldung möglich bis 14.09.2026



Studiengänge und Kurse müssen getrennt voneinander bestellt werden!

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