DAS PA SKILLS LAB STELLT SICH VOR
Im PA Skills Lab der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden wenden Studierende der Studiengänge „Physician Assistance - Arztassistenz“ und „Physician Assistance - Arztassistenz für Gesundheitsfachberufe“ das erlernte Wissen an modernen Fertigkeitstrainern, medizinischen Geräten und Simulatoren an. Die Übungsszenarien reichen von Medikamentenvorbereitung über Blutentnahme und Sonografie-Untersuchungen bis hin zu Reanimationssimulationen mit Intubation.
Lehre & Forschung
Lehre
Die Lehre umfasst den Erwerb grundlegender und praktischer Kompetenzen an Fertigkeitstrainern. Im Simulationstraining werden die essentiellen Fertigkeiten für den Klinik- und Praxisalltag wie richtige Händedesinfektion, steriles Arbeiten, Blutentnahme, Medikamentenvorbereitung und die Erhebung von Vitalparametern vermittelt.
Neben den theoretischen Fachkompetenzen zu chirurgischen Behandlungsplänen, Wundmanagement und den wichtigsten chirurgischen Krankheitsbildern erlernen die Studierenden auch spezielle Nahttechniken für den präzisen Wundverschluss, etwa durch das Üben der Donati‑Naht.
Darüber hinaus haben die Studierenden die Möglichkeit, den Umgang mit akuten, lebensbedrohlichen Notfällen zu üben, wie z.B. einem Spannungspneumothorax oder einem Pleuraerguss. Zur Simulation einer Notfallbehandlung können die Studierenden an einem Fertigkeitstrainer u.a. das Legen einer Thoraxdrainage üben und dabei die Techniken nach Monaldi und Bülau anwenden.
Studierende vertiefen und erweitern ihr Wissen von Anatomie und (Patho-)Physiologie in praktischer Anatomie und klinischer Bildgebung. Sie verknüpfen medizinisches und technisches Wissen bei sonografischen Untersuchungen. Ziel ist es hierbei anatomische Strukturen zu identifizieren und zu verstehen sowie darüber hinaus die deskriptive Befunderhebung von Organen zu üben.
In Funktionsdiagnostik werden praxisnahe Einblicke in verschiedene diagnostische Verfahren vermittelt, exemplarisch am Beispiel der Pneumologie mittels Bronchoskopie und Spirometrie: Studierende erlernen den Umgang mit dem flexiblen Video-Bronchoskop und üben bronchoskopische Techniken am Atemwegstrainer. Mittels Spirometrie messen sie Lungenvolumina und Atemstromstärken und lernen die Kriterien reproduzierbarer Messergebnisse kennen.
Im Rahmen der Notfallmedizin werden theoretische Grundlagen mit praktischen Fertigkeiten kombiniert, um realistische und komplexe Simulationsszenarien zu üben. Studierende erlernen die Fähigkeit zur Erkennung, Einordnung und Einleitung von Maßnahmen bei Notfallsituationen und lebensbedrohlichen Zuständen. Dazu gehören das Vorgehen bei einer kardiopulmonalen Reanimation, die Assistenz bei erweiterten Reanimationsmaßnahmen sowie die sichere Durchführung von Intubationen und Medikamentengabe.
Außerhalb der praktischen Übungen, die in den Studiengangsmodulen enthalten sind, werden freiwillige Zusatzübungen angeboten. Die Studierenden nutzen diese, um ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu verbessern und zu vertiefen.
Impressionen
Laborpersonal
Laborleiter
Prof. Dr. med. habil. Andreas Kühnl
Laborverantwortliche
Irina Leher












