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Ingenieurpädagogik: Berufspädagogin unterstützt beim Aufbau des neuen Studiengangs

Prof. Dr. Werner Prell (links) und Prof. Wolfgang Schindler (rechts) begrüßen die neue Kollegin Johanna Stoussavljewitsch.

Pädagogik in Kombination mit Ingenieurwissenschaften – der neue Studiengang Ingenieurpädagogik mit den beruflichen Fachrichtungen Metalltechnik sowie Elektro- und Informationstechnik verbindet beides. Neben der praxisorientierten Lehre in den Ingenieurwissenschaften und einer pädagogischen Grundausbildung spielt in diesem Bachelorstudiengang auch die bayernweite Kooperation mit beruflichen Schulen eine wichtige Rolle, um den Studierenden bereits zu Beginn ihres Studiums die Gelegenheit zu bieten, in den Lehrberuf hineinzuschnuppern und erste Erfahrungen zu sammeln. Unterstützt werden hierbei die Studiengangsleiter nun von Johanna Stoussavljewitsch. Ihre Stelle wird von der OTH Amberg-Weiden in Kooperation mit der TÜV SÜD Stiftung finanziert.

Prof. Dr. Werner Prell (links) und Prof. Wolfgang Schindler (rechts) begrüßen die neue Kollegin Johanna Stoussavljewitsch.

Die 38-jährige Ambergerin ist Gymnasiallehrerin, war aber auch an beruflichen Schulen tätig. „Wir freuen uns, dass wir Johanna Stoussavljewitsch mit ihrer Erfahrung für den Aufbau des neuen Studiengangs gewinnen konnten. Vor allem mit ihrem Wissen, was Unterrichtsaufbau betrifft, bietet sie für uns wertvolle Hilfestellung“, sagt Prof. Wolfgang Schindler, Studiengangsleiter Ingenieurpädagogik Fachrichtung Elektro- und Informationstechnik. Zudem kann Johanna Stoussavljewitsch ihre bestehenden Kontakte einbringen, denn „im Gegensatz zu unseren bisherigen Studiengängen ist beim neuen Ingenieurpädagogikstudiengang der Kontakt zu den beruflichen Schulen besonders wichtig. Wir wollen zum Beispiel Netzwerktreffen für betreuende Lehrkräfte durchführen und bei Fortbildungsveranstaltungen für Lehramtsberufe unterstützen“, ergänzt Prof. Dr. Werner Prell, Studiengangsleiter Ingenieurpädagogik Fachrichtung Metalltechnik.

Über den Bachelor Ingenieurpädagogik zum Berufsschullehrer

Deutschland braucht Lehrer. Vor allem an beruflichen Schulen besteht ein dringender Bedarf an LehrerInnen – bis zum Jahr 2030 ca. 60.000. Das sind beste Berufschancen für IngenieurpädagogInnen. Der Bachelorstudiengang Ingenieurpädagogik mit den beruflichen Fachrichtungen Elektro- und Informationstechnik und Metalltechnik qualifiziert als erster Studienabschluss für die weitere Laufbahn als LehrerIn für berufliche Schulen. Durch eine Kooperation mit der Technischen Universität München (TUM) können die Absolventinnen und Absolventen anschließend das weiterführende Masterstudium aufnehmen. Oder sie steigen direkt in den Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung ein. Ein weiterer Vorteil des Studiums Ingenieurpädagogik: Durch die Grundlagenausbildung im technischen Bereich ist auch eine Karriere bei Unternehmen im Ingenieurbereich möglich.

Studieninteressierte können sich noch für das Wintersemester 2020/21 online bewerben.

 

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