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„Weil ich es kann …!“

MINT-Förderung für Mädchen an der OTH Amberg-Weiden gestartet

MINT-Mädchen vor dem Eingang der Handwerkskammer
Erste Exkursion zur Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz Charlottenhof

Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik. In diesen Studiengängen sind junge Frauen nach wie vor kaum zu finden, obwohl die Ausgangslage – eine sehr gute Abschlussnote in Mathematik – viele junge Mädchen durch ihr Abiturzeugnis nachweisen. Im Vergleich zu Männern entscheiden sich aber immer noch nur sehr wenig Frauen für ein Ingenieurstudium. Das will die OTH Amberg-Weiden ändern. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts widmet sich die Hochschule der MINT-Förderung für Mädchen, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik beigeistern. Bei einer Auftaktveranstaltung am Campus in Amberg wurde der erste Durchgang dieses Projekts nun feierlich eröffnet.

MINT-Mädchen vor dem Eingang der Handwerkskammer
Erste Exkursion zur Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz Charlottenhof

„Ich freue mich sehr, in diesem Projekt 33 MINT-talentierte Schülerinnen begrüßen zu dürfen. Wir haben ein tolles Programm für diese jungen Frauen zusammengestellt, um sie in ihrer Begeisterung und in ihrer Begabung für Technik und Naturwissenschaften zu bestärken, ihnen tiefere Einblicke in Forschungsthemen zu ermöglichen und ihnen so einen Weg in ein MINT-Studium und einen MINT-Beruf aufzuzeigen“, betonte die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, Prof. Dr. Andrea Klug, vor den ca. 100 Gästen im Siemens Innovatorium begeistert. Neben den 33 teilnehmenden Mädchen waren zahlreiche Eltern, Lehrkräfte und Schulleitungen sowie Projektunterstützer gekommen, um den Auftakt des MINT-Mädchen-Projekts zu feiern.

In ihrem Festvortrag führte Prof. Dr. Petra Lucht, Professorin am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin, in das Spannungsfeld Frauen und MINT ein und stellt weitere Projekte und Initiativen hierzu vor.

Die Mädchen erwartet in den nächsten Monaten eine Reihe interessanter Angebote: Forschungsworkshops, etwa einer mit dem Titel „Visualisierung von Musik“ an der OTH in Weiden, Exkursionen ins Deutsche Museum, Empowerment-Workshops zur Stärkung ihrer Stärken und vieles mehr, das in der Orientierungsphase für die berufliche Zukunft wichtig ist.

Über das Projekt

Das MINT-Mädchen-Projekt richtet sich an MINT-talentierte Schülerinnen und zielt darauf ab, diese für ein MINT-Studium oder einen MINT-Beruf zu gewinnen. Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 01FP1716 gefördert.

Studentinnen
MINT-Studentinnen stehen den Schülerinnen für Fragenn zur Verfügung
Petra Lucht am Rednerpult
Prof. Dr. Petra Lucht, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin
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