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Forschungsprojekt

„Kooperation in virtuellen Unternehmen; Steuerung der supply chain“

Aktueller Stand (Oktober 2008)

  • Datenbank mit ca. 600 Unternehmen ist erstellt
  • Mitarbeit von Verbänden und Vereinen ist angefragt/
  • Fragebogen für die online-Befragung ist erstellt
  • Veröffentlichung zum "State of the art" ist in Vorbereitung/ geplant: April 2009

Aktueller Stand (Januar 2009)

  • Datenbank mit 964 Unternehmen
  • Online-Fragebogen ist überarbeitet und fertig erstellt
  • VDMA unterstützt die Studie
  • Unternehmen wurden angeschrieben
  • Befragung läuft bis 27. Februar 2009
  • danach: Auswertung der Studie

Aktueller Stand (April 2009)

  • 1. Teil der Studie zum State of the Art ist veröffentlicht (Februar 2009)
  • 2. Teil: Auswertung der Evaluation (Rücklaufquote: 8%) ist fertig und wurde im Mai veröffentlicht

Projekt ist abgeschlossen

  • Aus der Studie heraus ergab sich die Notwendigkeit zur Entwicklung eines Modells zur Erfolgssteuerung insbesondere in strategischen Kooperationen, dies zu entwickeln (am Praxisbeispiel) ist die folgende Aufgabe, die im Rahmen von Bachelor/ Masterarbeiten erarbeitet werden soll.

Beyond Budgeting-mehr als ein Controllingmodell

„Die traditionelle Budgetsteuerung ist überholt und verursacht mehr Schaden als Nutzen. Die klassische Budgetsteuerung ist zu zeitaufwändig, zu unflexibel, zu bürokratisch und verhindert heute die Nutzung des vollen Potentials eines Unternehmens. Budgets wirken alles andere als motivierend auf Manager und Mitarbeiter, sich ambitionierte Ziele zu setzen. Sie verhindern selbständiges und unternehmerisches Handeln, und sie sind zu unflexible, um kurzfristig auf Marktveränderungen reagieren zu können.“ (H.Daum/2006)

Die Alternative: Beyond Budgeting:

Ziel des Beyond Budgeting Management Modells ist, die Anpassungsfähigkeit von Unternehmen zu steigern. Dazu müssen vom Controlling einmal die richtigen Steuerungsinstrumente und Prozesse konzipiert und implementiert, vom Management aber auch eine passende Performance Management Kultur gefördert werden, indem Selbstverantwortung und marktorientiertes Handeln auf allen Ebenen im Unternehmen unterstützt wird. Beyond Budgeting, teilweise als „Managen und Steuern ohne Budgets“ auf die Spitze getrieben, öffnet der strategischen Unternehmensführung neue Möglichkeiten durch Flexibilisierung der Ressourcenallokation.

In Studien/ Diplomarbeiten/ Bachelorarbeiten soll analysiert werden, von welchen Erfolgsfaktoren die Umsetzung des Neuen Controlling-Ansatzes abhängt. Anhand dieser Kriterien soll evaluiert werden,

  1. ob und inwiefern wird dieser Managementansatz bereits in den KMU's realisiert wird
  2. oder ob die KMU’s „reif“ für diese Managementansätze sind.

Beyond Budgeting ist verbunden mit einer Unternehmenskultur, die auch Nachhaltigkeit, strategischen Ansätzen und Operationalisierung in Form der Balanced Scorecard setzt.

In diesem Zusammenhang ist zu klären, inwieweit die BSC als Kennzahlensystem „missverstanden“ wird oder als Managementansatz umgesetzt wird.

Letzendlich ist die Frage zu klären, wie nachhaltig, gerade im Bezug auf die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise, Unternehmensführung in Deutschland gelebt wird.

Kirche/Kunst und Ökonomie

Forschungsthemen (Stand 2009):

  • Quo vadis Kunst in den neuen Bundesländern?
  • Bewertung von Kunst und Kulturgütern (Doppik):

Hierzu: Entwicklung eines Modells zur Ermittlung des Erhaltungsaufwandes: Modell wurde entwickelt:

Veröffentlichung: Weidener Diskussionspapiere April 2009

Hierzu: Bewertungspraxis und Substanzerhalt:

Veröffentlichung: im November 2009 im Controller-Magazin

  • Aktuelles Projekt zur Bewertung der Kunstgegenstände der Stadt Leipzig/ Erarbeitung und Anwendung eines dafür entwickelten Bewertungsmodells
  • Stand: Modell ist entwickelt und in der Anwendung
  • Abschluss des Projektes: 31.03.2011
  • Key Note Speaker auf dem 5. KVI Kongress in Mainz im Juni 2010
  • Bewertung sakraler Kunst auf Basis der Doppik im kirchlichen Haushalts-und Rechnungswesen (Veröffentlichung im Rahmen der Artikelserie im KVI ab Januar 2010 geplant)
  • Artikelserie zum Thema: „Kirche im Aufbruch“, zusammen mit Prof. Dr. Vogelbusch (August 09 erschienen/ November09: im Druck)
  • Buchprojekt zusammen mit Prof. Dr. Vogelbusch: Einführung des neuen Haushalts- und Finanzwesens in Kirchen" (work in progress)
  • Moderation des 6. Kunstfestes Park Meyenburg in Nordhausen am 22. Juni 2006 zusammen mit Claus-Peter Held
  • Moderation des 8. Kunstfestes Park Meyenburg in Nordhausen am 20.06.09 Claus-Peter Held und Bärbel Held
  • Moderation zusammen mit J. Rennebach der Reihe „Kunst, Gott und die Welt“ in Nordhausen (2005-2006)
  • Theaterprojekt mit Studenten der FH Nordhausen (Drehbuch, Projektorganisation, Bühnenbild, Requisiten,Marketing, Aufführung 2 mal) „Der kleine Prinz“(2006)

Controlling in virtuellen Unternehmen

Bezeichnung (Arbeitstitel):
Koordination als Aufgabe des Controllings in virtuellen Unternehmen, speziell im Mittelstand
Problemstellung

Der strategische Ansatz einer Konzentration auf Kernkompetenzen und die damit verbundene Neugestaltung von Geschäftsprozessen führt regelmäßig zu unternehmensübergreifenden Kooperationen. Mit dem Einzug moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in Organisationen dazu angepasste neue Organisationskonzepte wie virtuelle Organisationen bzw. virtuelle Unternehmen diskutiert. Durch die Verteilung von Aufgaben auf rechtlich selbständige und zumeist geographisch verteilte Unternehmen entsteht ein beträchtlicher Abstimmungs- bzw. Koordinationsaufwand. Da die an einem virtuellen Unternehmen beteiligten Kooperationspartner untereinander nur in einer losen Kopplung stehen und aus Flexibilitäts- und Kostengründen bewusst auf die Institutionalisierung zentraler Funktionen resp. auf die Ausbildung einer formalen Organisation verzichtet wird, müssen geeignete Koordinationsinstrumente und -mechanismen gefunden werden, die eine effektive und effiziente Projektabwicklung ermöglichen und dem virtuellen Unternehmen insgesamt den Erfolg sichern.

Trotz des anhaltenden Interesses an dem Konzept der virtuellen Unternehmen ist jedoch immer noch ein Mangel an empirischen Arbeiten und praktischen Umsetzungskonzepten festzustellen.

Seit den späten 80er Jahren des 20. Jahrhunderts erweitern gerade Großunternehmen ihren Handlungsspielraum vor dem Hintergrund verstärkter Globalisierung durch Zukäufe und Zusammenschlüsse mit anderen Unternehmen. Damit wird häufig das Ziel verfolgt, Marktpositionen zu halten oder auszubauen.

Mittelständischen Unternehmen bieten sich nicht die gleichen Möglichkeiten angesichts begrenzter finanzieller Mittel und eingeschränkter personeller bzw. materieller Ressourcen. Dennoch war und ist unternehmerische Zusammenarbeit für den Mittelstand kein Fremdwort und angesichts der anhaltenden Virtualisierungs-debatte ist zu beobachten, dass seit geraumer Zeit der Mittelstand verstärkt in kooperativen und netzwerkartigen Verbindungen intelligente Chancen des Wachstums sucht. Insbesondere für mittelständische Unternehmen besteht durch die sprunghafte Ausweitung der internationalen Arbeitsteilung in der Planung, Produktion und Distribution akuter Handlungsbedarf. Beispielhaft zu nennen in Hochtechnologiebranchen (Biotechnologie, Mikroelektronik) die ja auch zu den bayerische Wachstumsfeldern gehören, aber auch klassischen Branchen der Industrie.

Der Mittelstand tut sich allerdings mit dem dahinter stehenden Management- und Organisationsprinzip grundsätzlich noch schwer, greift es doch erheblich in das Selbstverständnis mittelständischer Betriebe von Selbständigkeit, Unabhängigkeit und geringer Größe ein. Andererseits unterstützt nur eine partnerschaftliche Zusammen-arbeit in Zukunft den Vorteil unternehmerischer Flexibilität, die bisher von den Unternehmen im Alleingang gewährleistet wurde.

Forschungsinteresse

Ziel dieser Arbeit soll sein, die Herausforderungen des Controllings bei Kooperationen aufgrund der Ableitung von neuen Unternehmensführungsgesichtspunkten zu benennen und schwerpunktmäßig zu beleuchten.

In diesem Forschungsprojekt soll mit einer empirisch-qualitativen Forschungs-methodik untersucht werden, welche Koordinationsinstrumente bei der Leistungserstellung in virtuellen Unternehmen und hier fokussiert auf den Mittelstand in der Region Oberpfalz/ Böhmen verwendet werden. Hierbei wird u. a. den Fragen nachgegangen, welche Koordinationsinstrumente sich in den unterschiedlichen organisations- übergreifenden Leistungserstellungsprozessen (Supply Chain) als geeignet, wenig geeignet oder ungeeignet erweisen, ob -und wenn ja- unter welchen Bedingungen eine Selbstabstimmung unter den Kooperationspartnern möglich ist oder ob es einer Koordinationsinstanz bzw. eines Beziehungspromotors bedarf.

Es wird die Absicht verfolgt, ein genaueres Verständnis über die Koordinationsschwierigkeiten in virtuellen Unternehmen und deren erfolgreiche Lösung mittels unterschiedlicher Koordinationsinstrumente zu gewinnen

Das Forschungsprojekt ist abgestimmt mit den Forschungsclustern der Fakultät und wird von dieser unterstützt. Es bestehen verschiedene Wechselwirkungen zu anderen Forschungsvorhaben der Fakultät, so dass von einer gegenseitigen Stimulierung der Forschungsarbeit ausgegangen werden kann.

Vorgehensweise

Im ersten Schritt wird die theoretische und praktische Basis für dieses Projekt geschaffen. Durch intensive Recherche und Analyse des State of the Art zum Einen und der Erstellung von Unternehmensprofilen in der ausgewählten Region zum Anderen wird der theoretische Ansatz z.B. zur Typologisierung von Koordinationsinstrumenten gewählt, die Methodologie der folgenden Erhebungs-methode geklärt als auch und die möglichen Untersuchungsobjekte beschrieben und ausgewählt.

Untersuchungsobjekt sollen ca. zehn Unternehmen sein, die in die Fallstudie (nächster Schritt) einbezogen werden. Leitfadengestützte Experteninterviews sind hier die die zentrale Erhebungsmethode. Daneben soll in einem ausgewählten Unternehmen eine teilnehmende Beobachtung und eine konkrete Inhaltsanalyse der Leistungserstellungsprozesse und der angewandten Controllinginstrumente zur Koordination durchgeführt werden. Mit dieser Vorgehensweise wird die Absicht verfolgt, ein genaueres Verständnis über die Koordinationsschwierigkeiten in virtuellen Unternehmen und deren erfolgreiche Lösung mittels unterschiedlicher Koordinationsinstrumente zu gewinnen.

Zielsetzung

Die Zielsetzung des Forschungsprojektes besteht neben der Beantwortung der o. a. Forschungsfragen in dem Aufbau eines allgemeingültigen Modells zur Koordination in virtuellen Unternehmen, speziell für den Mittelstand am Beispiel der Region Oberpfalz/Böhmen.

Meilensteine

  1. Jahr: Recherche der theoretischen Basis, Zusammenfassung des State of the Art, Analyse der Untersuchungsobjekte (Unternehmensprofile), Pre-sales Aktivitäten zur Gewinnung eines konkreten Unternehmens als konkretes Untersuchungsobjekt
  2. Jahr: Aufbau der empirischen Erhebungsinstrumente, Begleitung eines konkreten Unternehmens, Ist-Analyse der globalen Supply Chain und der dazugehörigen Koordinationsinstrumente, Fallstudie auf Basis leitfaden-gestützter Experteninterviews in ca. 10 Unternehmen
  3. Aufbau eines Sollkonzeptes für das begleitete Unternehmen, Generierung eines allgemeingültigen Modells zur Koordination in virtuellen, mittel-ständischen Unternehmen.
    Dieses Projekt wird durch zwei studentische wissenschaftliche Hilfskräfte unterstützt. Es handelt sich hierbei um Herrn Alexander Herzner (3. Semester BWL) und Herr M. Riedl (3. Semester BWL)

Public Sector

  • Doppik-Einführung:
    1. Stadt Nordhausen (Mengengerüst für Eröffnungsbilanz, Bewertung Grundstücke und Gebäude) (2005)
    2. Stadt Sondershausen (Eröffnungsbilanz, Bewertung des Vermögens(2005-2007))
    3. Stadt Schnaittenbach (Eröffnungsbilanz komplett) (2007-2009)
    4. Projekt: Benchmarking zur Abfallwirtschaft für die Stadt Weiden (2005)
  • Mitglied der Arbeitsgruppe des Thüringer Innenministeriums zur Gesetzesvorbereitung der neuen Gemeinde Verordnung (Doppik)
  • Organisation und Moderation der Fachtagung der FH Nordhausen „Public Management“ (2006)
  • Moderation der Fachtagung „Finanztage in Berlin“ (23. und 24. April 2009)
  • Veröffentlichungen zum Thema "Projektmanagement bei der Doppik-Einführung und Bewertungsfragen" (Februar 2009)(zusammen mit C. Ulrich)
  • diverse Veröffentlichungen zum Thema Doppik/ Bewertungsfragen z.B. in: Der Gemeindehaushalt (2005, 2008, 2009) und Weidener Diskussionspapieren
  • Studie zusammen mit C.-P. Held zum Thema „Shared Services“ bei den Kommunen in Bayern (2008): Veröffentlicht
  • Stadt Leipzig: Modell zur Bewertung von Kunst- und Kulturgütern
  • Fachtagung für Führungskräfte an der Steinbeishochschule Berlin, Moderation und Hauptreferent: Strategie versus Doppik, am 21.01.2010

Healthcare

„Koordination der krankenhausübergreifenden Wertschöpfung aus der Perspektive eines integrierten Versorgungsangebotes für den Patienten - dargestellt am Beispiel eines diakonischen Krankenhauses“ (Habil-Projekt)

„DIAKONIE und DRG’s -antagonistisch oder vereinbar?“

„Performance Measurement Modell für kirchliche Krankenhäuser“ : eingereicht zum „double blind review-Verfahren“

Sonstige Projekte

  • Einführung des Hochschulcontrollings an der TU Hamburg-Harburg (Projektleitung) und Konzept, Implementierung, Betrieb) (1998-2000)
  • Einführung des Neuen Steuerungsmodells an der TU Hamburg-Harburg (1994-1998) (Projektleitung)
  • Umorganisation der Bibliothek der TUHH (1997-1998)
  • Mitglied der Task Force (Finanzen-Konzept) zum Aufbau des NIT der TUHH
  • Erprobung neuer Organisationsstrukturen an der FHTW Berlin (Projektmitglied, Projektleitung: Prof. Dr. Müller-Böling) (1999-2002)
  • Einführung der Balanced Scorecard für Oracle Deutschland GmbH/ Consulting (Projektleitung), Konzept, Implementierung, EDV-Umsetzung, Schulung, Betrieb) (2001-2002)
  • Einführung der Balanced Scorecard für Oracle Deutschland GmbH/ Vertrieb (Projektleitung), siehe oben (2002)
  • Aufbau von BSC-Prototypen (Konzept und EDV-Umsetzung) z.B. für Harzkliniken (2002), Degussa AG (2003), Stadt München (2002), Stadt Bad Segeberg (2001), Hypovereinsbank München (2000) (zusammen mit K. Kaldenhoff), Lieferantenmanagement (zusammen mit K. Kaldenhoff) (2002), Risikomanagement (2002)
  • Aufbau und Vertrieb von DRG-Erlösrechnung-Prototyp (Konzept und EDV-Umsetzung) für Krankenhäuser
  • Studie: „Shared Services in Kommunen“ (2008), veröffentlicht
  • Studie: „Virtuelle Unternehmen im Mittelstand“ (2009), veröffentlicht
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