Geoinformatik-Projekt vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz ausgezeichnet
Das Projekt „Waldneuordnung Vogelthal – Aufteilen eines Rechtlerwaldes kombiniert mit einer Vermessungsübung von Studierenden der OTH Amberg-Weiden“ ist vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz als eines von drei leuchtenden Beispielen für eine zukunftsorientierte Stärkung des ländlichen Raums ausgezeichnet worden. Zudem wurde es für den Staatspreis 2026 „Land.Dorf.Zukunft“ des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus eingereicht.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die enge Verzahnung von Hochschullehre und praktischer Landentwicklung. Studierende des Studiengangs Geoinformatik & Management waren aktiv in die Waldneuordnung im Ortsteil Vogelthal (Stadt Dietfurt an der Altmühl, Landkreis Neumarkt i.d.OPf.) eingebunden. Die Vermessungsübungen vor Ort waren Teil eines realen Flurneuordnungsverfahrens zur Neuordnung eines sogenannten Rechtlerwaldes und vermittelten den Studierenden wertvolle praxisnahe Erfahrungen.
Im Rahmen einer Feierstunde im Historischen Rathaussaal der Stadt Tirschenreuth nahmen Prof. Dr. Ralf Drescher und Felix Geitner die Auszeichnung stellvertretend entgegen. Als besondere Anerkennung erhielt die GI-Projektgruppe zudem einen Obstbaum, der inzwischen auf dem Campus Amberg der OTH Amberg-Weiden gepflanzt wurde. Der Kirschbaum steht symbolisch für nachhaltige Entwicklung, Wachstum sowie die enge Verbindung von Hochschule, Region und Umwelt.


