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Wolfgang Fellner - Untersuchung zur Magnetabscheidung von feinsten Eisenpartikeln aus lösemittelhaltigen Siliciumcarbid-Suspensionen

Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Magnetabscheidung feinster Eisenpartikel aus lösemittelhaltigen Suspensionen. Dabei soll der Eisenanteil von anfänglich etwa vier Prozent der Trockenmasse auf unter 0,2 Prozent reduziert werden. Vorversuche zeigten, dass hierfür das Prinzip der Magnetrostabscheidung geeignet ist. Hier konnte der Eisenanteil auf etwa 0,1 Prozent der Trockenmasse reduziert werden, bei einem Fehlaustrag unter 5 Prozent. In einem weiteren Schritt wurde ein Verfahren entwickelt, welches die Magnetrostabscheidung im technischen Maßstab ermöglicht. Da das eingesetzte Lösemittel in der Suspension eine gefährliche explosionsfähige Atmosphäre bilden kann, wurden notwendige Explosionsschutzmaßnahmen ergriffen. Bei dem Verfahren wird das Aufgabegut durch die Stellungen von Ventilen wechselweise in zwei Magnetabrostabscheider geleitet, während in dem jeweils anderen Magnetabscheider die Abreinigung der Eisenfraktion erfolgt. Die Magnetstäbe, aus denen sich ein Magnetrost aufbaut, sind nur für einen Magnetrostabscheider dimensioniert. Sie werden durch hydraulische Zylinder in den Magnetrostabscheider geschoben, in dem eine Separation stattfinden soll. Der so ausgearbeitete Verfahrensvorschlag ermöglicht es, das Eisen aus einem Massenstrom (Trockenmasse) von 500 kg⁄h durch eine quasi-kontinuierliche Magnetabscheidung zu separieren.

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