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Hochschuldidaktik

Konzeption von Lehr-Lern-Umgebungen und hochschuldidaktische Beratung

Im Kontext der (Hochschul-)Didaktik stellen wir uns als Lehrende – unabhängig von unserer jeweiligen Fachdisziplin – vergleichbare Fragen, u. a.:

  • Wie konzipiere ich Lehrveranstaltungen in der Form, dass sie adressatengerecht sind und Studierende für die Inhalte begeistert werden?
  • Wie gestalte ich meine Lehrveranstaltungen so, dass sie bei den Studierenden situationales Interesse wecken und als kognitiv aktivierend, bereichernd und lehr-(lern-)reich empfunden werden?
  • Wie gelingt es, dass sich Studierende mit den Lernobjekten intensiv auseinandersetzen und das jeweilige Niveau der angestrebten Kompetenzziele erreicht werden kann?
  • Welche Medien und welcher Medieneinsatz sind in konkreten Lehr-Lern-Prozessen sinnvoll?
  • Wie kann ich problembasiertes Lernen in komplexen Lehr-Lern-Arrangements lernwirksam gestalten und Studierende in ihrem Kompetenzaufbau unterstützen?
  • Wie kann ich kollaboratives Lernen der Studierenden in Präsenz und im digitalen Raum fördern?

Neben Aspekten zur Konzeption von Lehr-Lern-Umgebungen erlaubt uns die Reflexion unseres professionellen Handelns Optimierungspotentiale aufzudecken und nutzbringend umzusetzen.

Mein Anliegen ist es, Impulse zu setzen und Anregungen zu geben, die unsere Lehrtätigkeit bereichern und den Studierenden intensive Lernprozesse ermöglichen. Neben Bewährtem können innovative Ansätze unsere Lehrtätigkeit bereichern.

Für konzeptionelle Fragen und hochschuldidaktische Anliegen stehe ich gern zur Verfügung und freue mich auf den Austausch. Kontaktieren Sie mich gern!

Workshop "Problemorientiertes Lehren und Lernen" des BayZieL

Am 24. und 25. 10.2022 fand der Workshop „Problemorientiertes Lehren und Lernen” mit Agnes Weber an der OTH Amberg-Weiden statt. Das Seminar war ausgebucht, 13 der 15 TeilnehmerInnen waren KollegInnen aus Amberg oder Weiden. Die Dozentin, Frau Agnes Weber, ist durch mehrere Publikationen zu problembasiertem Lernen bekannt (u. a. Weber, 2007).

Der Ansatz des sogenannten problem-based learning hat seine Wurzeln in der Medizinerausbildung an der McMasters University in Kanada und entstand Ende der 1960er Jahre. Die Maastricht University gehört zu den ersten Hochschulen weltweit, die den Ansatz in größerem Umfang eingeführt haben (Dolmans, 1994). Das Maastrichter Modell ist auch als Siebensprung bekannt. Andere Modelle problembasierten Lernens finden sich bei u. a. bei Barrett (2010) oder Hmelo-Silver (2004).

Ziel des lernzentrierten Ansatzes ist es, den Theorie-Praxis-Transfer zu vereinfachen oder die viel zitierte Kluft zwischen Wissen und Handeln zu überwinden. Um das zu erreichen, erfolgt Lernen anhand exemplarischer Probleme beruflichen Handelns, die angemessen komplex sind, wenig strukturiert, eine leichte Überforderung darstellen und den Ausgangspunkt der Lernprozesse bilden. Im Erarbeiten möglicher Lösungswege und dafür erforderlicher Informationen setzen sich Lernende intensiv mit den Lerninhalten auseinander und konstruieren so ihr Wissen.

Um den Transfer in die eigene Lehrpraxis weiter zu begleiten und diskutieren zu können, gibt es mit dem Didaktik-Café die Möglichkeit des informellen und zwanglosen Austauschs bei einem Kaffee/Tee und/oder einem gemeinsamen Mittagessen. Dazu werde ich am 11.01.2023 in Amberg und am 18.01.2023 in Weiden sein, jeweils von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Konkrete Informationen zu den Treffpunkten, wie Mensa, Cafeteria, Lounge, etc. folgen mit einem kurzen Reminder ca. eine Woche vor den Terminen. Interessierte, die nicht am Seminar teilgenommen haben, sind ebenso herzlich willkommen. Ich freue mich auf den Austausch!

Literaturauswahl:

Barrett, T. (2010). The problem‐based learning process as finding and being in flow. Innovations in Education and Teaching international, 47(2), 165-174.

Barrows, H. S. & Tamblyn, R. M. (1980). Problem-based learning: An approach to medical education (Vol. 1). Springer.

Dolmans, D. (1994). How Students learn in a Problem-based Curriculum (Dissertation). Presse der Universität Maastricht.

Hmelo-Silver, C. E. (2004). Problem-based learning: What and how do students learn? Educational psychology review, 16(3), 235-266.

Weber, A. (2005). Problem-Based Learning – Ein Ansatz zur Verknüpfung von Theorie und Praxis. Beiträge zur Lehrerbildung, 23(1), 94-104. Verfügbar unter: https://www.pedocs.de/volltexte/2017/13566/pdf/BZL_2005_1_94_104.pdf [01.11.2022].

Weber, A. (2007). Problem-Based-Learning. Ein Handbuch für die Ausbildung auf der Sekundarstufe II und der Tertiärstufe. hep Verlag.

Aktuelles

Zertifikat Hochschuldidaktik

Am 6.10.2022 konnte Prof. Dr. Heiko Zatocil das „Zertifikat Hochschullehre Bayern” aus den Händen des Präsidenten der OTH Amberg-Weiden, Prof. Dr. Clemens Bulitta, entgegennehmen. Das Zertifikat Hochschullehre des Didaktikzentrums am Bayrischen Zentrum für innovative Lehre (BayZiel) bescheinigt ein besonderes Engagement für gute Hochschullehre. Dazu gehört eine intensive Auseinandersetzung (120 Arbeitseinheiten zu je 45 Minuten) mit wesentlichen Themen wie: Lehr- und Lernkonzepte, Präsentation und Kommunikation, Gestalten von Prüfungen, Reflexion und Evaluation sowie Beraten und Begleiten von Studierenden.

Nähere Informationen zum Zertifikat Hochschullehre Bayern sind über die Webseiten des BayZiel verfügbar. Fragen zum Zertifikat, zur Anmeldung und zur Anrechenbarkeit von Veranstaltungen beantworte ich gern!

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